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  THIER Kachelofen
  Kimpfler
  D-88410 Bad Wurzach

  www.brunner-studio.de

 

Kachelofen mit Wassertechnik

Besonders empfehlenswert ist dies gerade bei Einfamilienhäusern mit einem Wärmebedarf bis zu 9 kWh. Doch auch die Unterstützung einer vorhandenen Heizung ist möglich.

Die Abstimmung zwischen Heizlast des Gebäudes, Wärmeerzeugung und Wärmeverteilung eine zentrale Rolle.
Dies bedarf einer ausführlichen Beratung und Planung.

Die Planung (Schritt 1-6)

1. Welche Heizlast hat das Gebäude?

Nur wenn der Bedarf eines Gebäudes bekannt ist, können auch Aussagen zum benötigten Heizeinsatz gemacht werden. Die Heizlast kann am schnellsten über die zu beheizende Wohnfläche sowie den Dämmstandard ermittelt werden. Exakte Daten liefert eine Heizlastberechnung nach EN 12831

2. Wie viel Holz muss täglich verfeuert werden?

Die tägliche zu verfeuernde Holzmenge für die Heiz- als auch Warmwassererwärmung hängt von der Heizlast des Gebäudes, von der Außentemperatur und der Anzahl der Personen ab.
Damit man nicht Sklave seiner Heizung wird, muss die Holzmenge und die damit verbundenen Heizintervalle in einem geistreichen Rahmen von 2 mal - maximal 3 mal täglich abgesteckt werden.

3. Wie hoch ist der jährliche Holzverbrauch?

Der jährliche Holzverbrauch ist abhängig von der Heizlast des Gebäudes sowie dessen Standort. Ausschlaggebend beim Standort sind die Heiztage. So hat zum Beispiel München 255 Heiztage mit einer mittleren Temperatur von 4,1°C.

4. Welches ist der richtige Wärmeerzeuger?

Neben dem Wunsch nach einer Kachelofen-, Kamin- oder Herdanlage, spielt die richtige Wahl des Kesselgerätes eine entscheidende Rolle.
Auswahlkriterium ist der nutzbare Heizwasser- bzw. Kesselanteil des Wärmeerzeugers - die Leistungsangaben sind hier eher sekundär. Der Kessel- und Strahlungsanteil des Heizeinsatzes sollte möglichst mit der Wärmeverteilung des Gebäudes übereinstimmen. Ein zu hoher Wärmeanteil erzeugt sonst einen "Saunaeffekt".

5. Bedienkomfort

Scheitholz auflegen, anzünden und alles weitere übernimmt die elektronische Ofensteuerung.
Dieser inzwischen selbstverständliche Bedienkomfort ist vor allem für berufstätige Haushalte ein Muss.
Neben dem Bedienkomfort ist die Ofensteuerung auch eine Garantie für perfekte Emissions- und Staubwerte sowie für einen optimalen Anlagenwirkungsgrad.

6. Die hydraulische Anbindung an die Heizung

Bei der heizungstechnischen Anbindung müssen zwei wesentliche Anforderungen erfüllt sein

   • eine vom Heizungsbauer installierte Pumpeneinheit mit Rücklaufanhebung
   • ein ausreichend großer Schichtladespeicher

Die während eines Abbrandes erzeugten Heizwassererträge liegen meist über dem, was aktuell vom Heizsystem benötigt wird. Ein Schichtladespeicher gleicht dies aus. Er sammelt und speichert die Überschüsse und stellt die benötigte Wärme in den Zeiträumen zwischen den Abbränden zur Verfügung. Der Schichtladespeicher hat ein Volumen von 500 - 1000 Liter. Größere Speichervolumen sind im Regelfall nicht sinnvoll, da sich aufgrund der Pufferbreite die Temperaturniveaus schneller durchmischen, als bei "schlankeren" Speicherausführungen.
Perfektes Wärmemanagement lässt sich am besten mit einer vormontierten Heizzentrale gewährleisten. Hier ist das Spiel zwischen Wärmeerzeugung, Wärmespeicherung und Wärmeverteilung optimiert. Erzeugte Wärme, die man nicht sofort benötigt, wird gespeichert und erst dann wieder abgegeben, wenn Bedarf besteht.

 

Wie kommt die Wärme der Heizgase in den Heizkörper oder in die Fußbodenheizung?

Bei der Verbrennung von Holz entstehen Heizgase mit Temperaturen von 600 - 800°C. Die Heizgase strömen nach dem Brennraum durch wassergekühlte metallische Rohre - den sogenannten Wärmetauscher (Kessel) - und geben einen Teil ihrer Wärme an das Heizwasser ab.
Die heiße Brennkammer wird ebenfalls zur Heizwassererwärmung genutzt. Der Brennraum befindet sich in einem wassergefüllten Kesselkörper (Wassertaschen). Die heißen Schamottesteine im Brennraum erwärmen die Wände des Kesselkörpers und das darin befindliche Heizwasser.
Kesselkörper und Wärmetauscher bilden eine Baueinheit. Durch beide Prozesse des Wärmeübergangs heizt sich das Wasser auf 60 - 80°C auf, wird in einem Schichtladespeicher gesammelt und erwärmt bei Bedarf Heizkörper, Fußboden- und Wandflächenheizungen.
Mit der Restwärme der Heizgase werden die keramischen Rauchgaszüge erwärmt und so zusätzlich angenehme Strahlungswärme an den Wohnraum abgegeben.

 

Ein Kachelofen mit Wassertechnik macht immer dreifach warm!

Er liefert an den Raum Warmluft für die schnelle Wärme, angenehme Strahlungswärme für die langanhaltende Wärme und erzeugt das Heiz- und Warmwasser für das Gebäude. Jetzt fehlt nur noch, dass er Kaffee machen kann.

 

Schön, dass es solche Erfindungen gibt!